Fea­ture [ˈfi:tʃəʳ] Gesichts­zug, Grund­zug, Merk­mal, Kenn­zei­chen, Cha­rak­te­ris­ti­kum.
Im Rund­funk: ein län­ge­res, meist sehr per­sön­lich for­mu­lier­tes und dra­ma­tur­gisch gestal­te­tes Radio­stück, das ein all­ge­mein inter­es­sie­ren­des, oft „hei­ßes“ The­ma von allen Sei­ten beleuch­tet und „auf den Punkt bringt“. Fea­ture-Autorin­nen und ‑Autoren bezie­hen ihre Stof­fe immer aus der Wirk­lich­keit. Sie sind Jour­na­lis­ten und Radio­künst­ler zugleich. Sie arbei­ten mit allen Aus­drucks­mög­lich­kei­ten des Hör­me­di­ums: Spra­che, Geräusch, Musik…

OBJEKTIVE LÜGENSUBJEKTIVE WAHRHEITEN

Mein Werk­statt­be­richt aus über 40 Jah­ren Fea­ture-Arbeit erschien von 2013 bis 2016 im Ver­lag Mon­sen­stein und Van­ner­dat auf Papier. – Er beleuch­tet auf 379 Sei­ten die Erzähl­tra­di­ti­on des klas­si­schen Hör­funks, ver­tei­digt die sub­jek­ti­ve Autoren-Welt­sicht und plä­diert für den Erhalt des gro­ßen doku­men­ta­ri­schen For­mats.

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MANN IM MUTTERLAND – Erzählung vom endlosen Nachkrieg

DIE MUTTER – Lieb­ling einer mäh­ri­schen Pro­vinz­stadt, Ange­hö­ri­ge der deutsch­spra­chi­gen Ober­schicht – ver­liert bei Deutsch­lands Angriffs­krieg auf die Sowjet­uni­on zwei Män­ner. Mit Hun­dert­tau­sen­den „Sude­ten­deut­schen“ wird sie 1946 depor­tiert. Ohne Anse­hen und Sta­tus in der neu­en Hei­mat lebt sie 60 Jah­re lang allein – ein­sam gegen ihre Schwer­mut ankämp­fend .

DER SOHN als Ehe­mann-Ersatz soll ihre Nach­kriegs­schmer­zen hei­len. In des­sen Lebens­pla­nung ist jedoch kein Raum für Mut­ters aus­sichts­lo­se Uto­pien. Nach sei­ner Hei­rat mit der Frau, die ihn „gestoh­len“ hat, bre­chen in der Mut­ter-Sohn-Bezie­hung jah­re­lan­ge Gra­ben­kämp­fe aus. Kein Frie­dens­schluss – bis zum bit­te­ren Ende.

Der Text (240 Sei­ten, 34 Abbil­dun­gen) kann als Sach­buch, als roman­haf­te Erzäh­lung oder als Mate­ri­al für die anhal­ten­de Dis­kus­si­on über auto­bio­gra­phi­sches Erzäh­len gele­sen wer­den. 

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