Aufsätze

Sound must communicate

It was enter­tain­ing and instruc­tive to devel­op radio doc­u­men­tary beyond the bor­ders between jour­nal­ism and art (sound art, radio dra­ma) with­in the last cen­turies. We all have learnt a lot. Con­sid­er­ing the cri­sis of radio as a whole and par­tic­u­lar­ly radio doc­u­men­tary – shrink­ing audi­ences and bud­gets world­wide – we
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Fix it in the mix – ein Brief aus der Praxis

3. Juni 2009 Liebe K., ich beeile mich mit dem Ver­such ein­er Antwort, denn die Vor­bere­itung auf das „Oh!-Ton-Festival” in Pots­dam macht wie gewöhn­lich mehr Arbeit als voraus­ge­se­hen, und ich weiß nicht, was in den verbleiben­den acht Tagen noch alles auf mich zukommt. Dann also – auf zu den “The­sen”
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Die Watchdogs sind los

Relotius und die Fol­gen  „Der Grund­fehler sein­er Arbeit lag nur darin, dass er kein Reporter ist, son­dern Schrift­steller“, schrieb der Münch­n­er SPIEGEL-Leser A.T. an das Mag­a­zin über jenen Autor, der nach sein­er „Ent­tar­nung“  (Dezem­ber 2018) in anderen Leser­briefen „Trick­be­trüger“, „eben­so bril­lant wie ver­schla­gen“ oder ein­fach „Ver­brech­er“ genan­nt wurde. Claas Relotius
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Das Reportage-Feature

und die Rolle des Reporters in der ver­net­zten Welt Erschienen in CUT-Mag­a­zin (“Fea­ture-Work­shop”) 2000 Manch­mal kommt es mir vor, als schäme sich das Fea­ture sein­er Herkun­ft. Dann set­zt es den Feder­hut auf und nen­nt sich „Radiokun­st“ — und kann doch seine jour­nal­is­tis­che Herkun­ft nie ganz ver­leug­nen. Ver­sucht das Fea­ture näm­lich
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Gedanken über das Große Radio-Feature

Redak­tionelle Vor­lage (I) – Anfang 1994 (1) Der Radiodoku­men­tarist, schrieb Alfred Ander­sch 1953, bewege sich in dem weit­en Raum „zwis­chen Nachricht und Dra­ma“. Das heißt u. a.: Unser Pub­likum hat Anspruch darauf, auf span­nende, möglichst unter­hal­tende Art informiert zu wer­den — und mit Span­nung sei die „ober­fläch­liche“ des Krim­i­nal­falls eben­so
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Auf der inneren Leinwand

Der Atmofilm  (Aus Fea­ture-Work­shop in CUT-Mag­a­zin 2000) Im weit­en Feld “zwis­chen Nachricht und Dra­ma” (Alfred Ander­sch) kann Fea­ture alles sein — nack­te Wort-Erzäh­lung, wie sie der große Radio­plaud­er­er Horst Krüger so faszinierend beherrschte, Reportage, Mon­tage. Aber auch der gestal­tete “reine Ton”: Atmo- oder Hör­film. Film für die Ohren.  Die Her­stel­lung
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Der Autor und sein Mikrofon

ICH statt “User gen­er­at­ed con­tents” Erschienen in CUT-Mag­a­zin (“Fea­ture-Work­shop” 2000) ANFRAGE: Ich arbeite an einem Fea­ture über süd­badis­che Geburt­stags-Riten der 50er Jahre und möchte Zeitzeu­gen befra­gen. Allerd­ings wider­strebt es mir außeror­dentlich, diesel­ben durch meine Tonauf­nah­men zu belästi­gen. Alles sollte so natür­lich wie möglich ablaufen. Bitte, rat­en Sie mir, wie ich die
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Collage? Montage!

Was wir von Sergej Michailow­itsch & Kol­le­gen ler­nen kön­nen Lose Gedanken zur Fea­ture-Dra­maturgie Erschienen in CUT-Mag­a­zin (“Fea­ture-Work­shop”) 2000 Wenn wir sie beim Wort nehmen, kann Sprache ver­rä­ter­isch sein. Mein derzeit­iges Reiz­wort heißt „COLLAGE“. „Kól­la“ (griechisch) bedeutet „Leim“. „Col­lage“ (franzö­sisch) ist der Vor­gang — und das Ergeb­nis — des Zusam­men­leimens. Mein CD-Rom-Lexikon
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Geräusch-Inszenierung versus “Authentizität”

Einige Anmerkun­gen über die Vieldeutigkeit von Geräuschen im Radio Erschienen in CUT-Mag­a­zin (“Fea­ture-Work­shop”) 2000 “Natür­lich erhal­ten Sie den O-Ton von Sevil­la”, schreibt der Autor an die Fea­ture-Redak­tion. Und er meint: Sevil­la soll in seinem Stierkampf-Fea­ture Hör­platz sein, akustisch anwe­send, unver­wech­sel­bar. Doch am Ende wird der Autor besten­falls eine Kollek­tion von O-Tönen aus
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Zwischen Wüste und Elfenbeinturm

Ein Sem­i­nar­bericht(Lehrauf­trag der Uni­ver­sität Leipzig, Fach­bere­ich Kom­mu­nika­tions- und Medi­en­wis­senschaften, im Win­terse­mes­ter 1993/94 (“Orig­inal­ton im Hör­funk-Fea­ture — Möglichkeit­en und Gren­zen”) und im Som­merse­mes­ter 1994 (“Radio-Fea­ture inter­na­tion­al”). “Von der schö­nen Aus­sicht aus den Elfen­bein­tür­men am Rande der Wüsten” — so über­schrieb ein Stu­dent seine Sem­i­narar­beit im Som­merse­mes­ter 1994. Als Sem­i­narleit­er hat­te ich
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Voice, personality and suspense

From a con­tri­bu­tion to the Inter­na­tion­al Fea­ture Con­fer­ence in Berlin, 2000  … Some obser­va­tions while lis­ten­ing recent­ly to a num­ber of Orson Welles pro­grammes, in par­tic­u­lar to my favourite called “The Hitch Hik­er”:  The words and sound effects, even the sub­ject itself seems to be a lit­tle dat­ed after 60
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Laugh out!

Explo­rations in Radio Doc­u­men­tary and Humour Quotes from a pre­sen­ta­tion deliv­ered at MARKET PLACE OF IDEAS / PRIX EUROPE BERLIN / 1997 …There isn’t much more to say about the tyran­ny of infan­til­i­ty we are fac­ing today in the media; about the „vul­gar­i­ty, stu­pid­i­ty of pri­vate pro­grammes“, plain­ly play­ing for
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Are we the band on a sinking ship?

Fea­ture Hear­ing / PRIX EUROPA 2001 (…) SOS — Save Our Souls — The Soul of fea­ture mak­ing is what I like to call THE DOCUMENTARY IDEA. Which trans­for­ma­tions radio doc­u­men­tary will have to go through in the future — the Doc­u­men­tary Idea must be saved.  The amount of knowl­edge,
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Information, Opinion, Provocation

The Radio Fea­ture of the Nineties From a lec­ture, deliv­ered dur­ing Radio Forum Day, Prix Italia, June 26th 1996 In the gold­en radio days of Orson Welles & Co radio still was a mass-medi­um, good enough to sell “Campbell’s Soup”, “Lady Esther Face Cream”, “Cres­ta Blan­ca” wine, “Blue Rib­bon” beer
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