Vita (Langfassung)

Geboren 1940 in Nord­mähren (jet­zt Tschechis­che Repub­lik).

Aussied­lung 1946 nach Ful­da, Hes­sen. 
Nach dem Abitur 1960: jour­nal­is­tis­che Aus­bil­dung (zwei­jähriges Zeitungsvolon­tari­at) und Studi­um (The­ater­wis­senschaft, Kun­stge-schichte, Pub­lizis­tik). Anschließend Zeitungsre­porter und Lokal-redak­teur in Ful­da. Feuil­leton-Redak­teur in Berlin (DER ABEND).

Mit Kam­era­mann Heinz Pehlke bie Auße­nauf­nah­men für “In den Tod — Hur­ra!” (ZDF 1981)

1958–73 Mit­glied und zeitweilig Vor­sitzen­der der Ful­daer Kün­st­ler­gruppe “Junge Kun­st”. 1961, 62 und 63 frei­willige Arbeit­sein­sätze in Marokko, Griechen­land und Israel (Kib­buz).

1994 bis 1998 Redak­teur der Fea­ture-Abteilung des SFB Berlin. 
1970 bis 94 und wieder seit 1998 freiberu­flich­er Autor und Regis­seur.

Für das Fernse­hen in den siebziger Jahren zahlre­iche Jugend- und Kinder­sendun­gen. Mehrere Arbeit­en in der Rei­he “Das kleine Fernseh-spiel” / ZDF — u.a. “Men­sch Mut­ter” (Berlin­er Film­fest­spiele 1977, Deutsche Rei­he), “Das Gold der Elfen” (Berlin­er Film­fest­spiele 1978), “Willi und die Kam­er­aden” (Berlin­er Film­fest­spiele 1979 und Irish Film Fes­ti­val, Dublin). Fernseh-Fea­tures (u.a.“Fußball ist unser Leben”, “Für Fred­dy tu’ ich alles”, “Brief aus Sagorsk”)



Für den Hör­funk über 100 lange Fea­tures. Schw­er­punk­te: Erster und Zweit­er Weltkrieg; Gesellschaftlich­es Leben in der Bun­desre­pub­lik; Sowjetunion/Russland (Geschichtliche Darstel­lun­gen und All­t­ags-reporta­gen — Leningrad, Kiew, Min­sk, Kasach­stan, Usbek­istan, Ost-Sibirien); Südameri­ka; die Vere­ini­gung der bei­den deutschen Teil-staat­en.

Doku­men­tarische Senderei­hen: “Peter der Große”, “Katha­ri­na die Große”, “Meine Heimat­stadt Berlin” (mit Manuela Reichart, Wolf­gang Bauern­feind, Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis), “Im Wider­stand” 
(Europäis­che Frauen während der deutschen Okku­pa­tion, 1987), “Die Belagerung der Macht” (Europäis­che Friedens­be­we­gung 1983/84), “Sol­dat­en”. 

Hör­spiele und Audio-Pro­jek­te: “Moskauer Zeit”, “Ohr — Schlacht — Feld”, “Zikaden­baum”, “A Fùria — Die Wut der Kinder”, “Europoly” (Gemein-schaft­spro­jekt des HR mit 15 europäis­chen Rund­funkanstal­ten). “Ein Tag in Europa”, 16 Stun­den, HR 1999 — “Ein Tag in der Stadt”, 16 Stun­den, HR 2001. “Der Ama­zonas”, dreistündi­ges Fea­ture für hr2-Radio­tag-Pro­jekt “Die großen Flüsse der Welt”, 2002 (Öffentliche Auf­führun­gen im Frank­furter Pal­men­garten und im Kul­turhaus Podewil, Berlin — 2005 — sowie in der “Radio-Lounge” / zeitraumex­it, Mannheim 2007)

Aus dem Mon­tage- und Mix­plan für “Moskauer Zeit” (HR 1989) 


Buchveröf­fentlichun­gen: “In den Tod — Hur­ra !” (Deutsche Jugend vor Lange­mark 1914) — “Die andere Front” (Europäis­che Frauen in Krieg und Wider­stand) — “Peter der Große — Zar der neuen Zeit” (Doku­men­tarisch­er Roman) — “Katha­ri­na die Große” (Doku­men­tarisch­er Roman) — “Radio­jahre — Vom lin­earen Zeital­ter in die ver­net­zte Welt” (Werk­stat­tbuch, Online-Fas­sung 2012), Print­aus­gabe “Objek­tive Lügen — Sub­jek­tive Wahrheit­en” im Ver­lagshaus Mon­sen­stein und Van­ner­dat, Mün­ster 2013 (Berichte und Rezen­sio­nen u. a. “Tagesspiegel” Berlin, “Ful­daer Zeitung”,  Inter­net­por­tal des Bre­mer Medi­en­büros, “epd Medi­en”, Radiofeuil­leton “Deutsch­landra­dio Kul­tur”, “Kul­turfrüh­stück” hr2).



Beiträge zu mehreren Antholo­gien, u.a. Fea­ture-Hand­buch des SFB und SDR; Radio-Nova-Sam­mel­band (Rio de Janeiro) 1997; Text-samm­lun­gen Prix Italia 1996 und 1997; “De Radiodoc­u­men­taire” 
(Hil­ver­sum, 2000); “Radio Doc­u­men­tary” (Seoul, 2001); “Neue Deutsche Biogra­phie” (über Ernst Schn­abel)

Ein The­ater­stück im Auf­trag der Stadt Ful­da (“Der Zwerg des Fürst-bischofs — Barock­spek­takel mit Musik”) zum Stadtju­biläum 1994.

Mit­be­grün­der der Aktion “Jour­nal­is­ten war­nen vor dem Atom­krieg” (1983) 

Jury-Coor­di­na­tor, Prix Europa 1997 (mit Wil­son Hamish) und 2008 (mit Lis­beth Jessen)


Co-Kura­tor (mit Diet­rich Ebert) und Kat­a­log der Ret­ro­spek­tive Ver­e­na Pfis­ter­er, Von­der­au-Muse­um Fulda,Herbst 2014. Lesun­gen und öffentliche Führun­gen.

Hei­drun Kopet­zky, eben­falls aus Nord­mähren stam­mend, ist mit dem Autor seit 1973 pri­vat und beru­flich ver­net­zt. Sie war lange Jahre Redak­tions-Sekretärin eines großen Nachricht­en­magazins. Seit Mitte der achtziger Jahre gemein­same Arbeit an zahlre­ichen Funkpro­jek­ten. 

Pri­vates Ton­stu­dio (seit 1995 dig­i­tal).
Sohn Jan Kopet­zky, geboren 1976, arbeit­et als freier Fotograf. 

Hei­drun Kopet­zky auf den Aran-Islands


Das Pri­vat-Archiv Kopet­zky (120 dig­i­tal­isierte Sendun­gen und umfan­gre­ich­es Kon­text-Mate­r­i­al) wurde 2017 als Vor­lass in das Deutsche Rund­funkarchiv Frank­furt a. M. über­nom­men.