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Axel-Eggebrecht-Preis 2008
Aus der Pressemitteilung:
"... Der Jury lagen 11 Kandidatinnen und Kandidaten vor,
vorgeschlagen von ARD, Schweizer Rundfunk und dem Verband Deutscher
Schriftsteller.
Am stärksten überzeugte die Juroren das Oeuvre von Helmut
Kopetzky. Sein Werkverzeichnis umfasst weit mehr als 100 Features und
Dokumentationen und umspannt einen Zeitraum von 35 Jahren. Kopetzky, 1940 in Mährisch-Schönberg
geboren, anfänglich als Journalist für Tageszeitungen u. a. in West-Berlin tätig,
hat in seinen ab 1972 entstehenden Hörfunkarbeiten immer wieder heiße Eisen
angepackt Sei es die „Friedensbewegung", den „Raketensommer", den
Nationalsozialismus, den neu erstarkten christlichen Fundamentalismus, das
Schicksal der Sudetendeutschen, die Karriere der VR China, den Nahost-Konflikt
oder die deutsche Wiedervereinigung.
Die Moral seiner Sendungen bleibt nicht oberflächlich oder
plakativ, sie ist persönliche Haltung. Deshalb erweist er sich in seinen
gelungenen Produktionen als im besten Sinne subversiv.
Dieses Rückgrat seiner Autorenexistenz wird ergänzt von großer
formaler Begabung und dem Willen, sein Können und Wissen in Workshops auf allen
Kontinenten weiterzugeben. Kopetzky ist ein treffsicherer Formulierer und farbig
erzählender Radio-Mann mit exzellentem Spürsinn für relevante Themen,
urteilte die Jury ..."
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